MET-Klopftherapie®

Gefühle gehören zum Alltag, doch nicht alle sind willkommen. Die energetische Medizin führt die meisten körperlichen und psychischen Störungen auf Energieblockaden zurück. Klopftechniken bieten eine Möglichkeit, den unangenehmen Gefühlen zu begegnen und die Blockaden zu lösen.
Die Haut an bestimmten Punkten des Körpers zu beklopfen um Erkrankungen zu lindern, entstammt in ihrer Urform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und folgt den dort vertretenen Lehren vom Energiefluss im Körper. Anders als die TCM kombinieren psychotherapeutisch nutzbare Klopftechniken das leichte Klopfen der Haut mit bewährten Methoden der Verhaltenstherapie wie Expositionen, systematischer Desensibilisierung und kognitiver Umstrukturierung und erzielen dadurch ihre Wirkung.
Weltweit existieren inzwischen mehr als 20 verschiedene Varianten, die sich in ihrem Vorgehen und ihren Ergebnissen oft nur leicht voneinander unterscheiden.
Auch wenn kognitiv klar ist, dass z.B. eine Prüfung keine Bedrohung darstellt, können Betroffene die damit verbundenen unangenehmen Gefühle nicht kontrollieren. Klopfen sie in dieser Situation selber auf ihre Haut, reagiert das Großhirn darauf. Wissenschaftler nehmen an, dass durch den schnellen Wechsel der beiden Wahrnehmungen (unangenehmes Gefühl und Stimulation der Haut) oder durch die parallele Wahrnehmung beider Ereignisse neuronale Verbindungen zwischen den aktivierten Gehirnarealen entstehen. Diese können die Autonomie des limbischen Systems durchbrechen und der Anwender erlebt eine bessere Kontrolle über seine unangenehmen Emotionen. Durch immer wiederkehrendes Training kann die Fähigkeit erlernt werden, nicht nur bei der Konfrontation in Gedanken, sondern auch in realen Situationen die aufkommenden Emotionen zu regulieren.
Eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Wirkung von Klopftechniken spielt vermutlich auch die Haut. Sie ist in der Lage, neutrale und beruhigende Informationen direkt an das Gehirn zu übermitteln. Die Stimulation freier Nervenendigungen wirkt unmittelbar auf Bereiche des limbischen Systems. Aus der Haptikforschung ist bekannt, dass Selbstberührungen eine wichtige Rolle in der Emotionsregulierung spielen.
Ein wichtiger Aspekt der Klopftechnik ist zudem die Selbstwirksamkeit. Patienten erleben, dass sie ihren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind. Aktiv etwas unternehmen zu können, aktiviert die Dopaminausschüttung, was Antrieb und Motivation steigert. Und nicht zuletzt setzt der Hautkontakt beim Klopfen auch Oxytocin frei, das Stress reduziert und Ängste mindert.
Beratung ist sowohl vor Ort, als auch online möglich.